Search Results for: LSV Sauerland

Küntroper Flieger beschließen erfolgreiche Saison

v.l. Joachim Kneer (Vorsitzender), Mirja Klicks, Oliver Braselmann, Kerstin Sensenschmidt, Matthias Schucka, Peter Braukhaus

v.l. Joachim Kneer (Vorsitzender), Mirja Klicks, Oliver Braselmann, Kerstin Sensenschmidt, Matthias Schucka, Peter Braukhaus. Foto: Verein

Luftsport/Küntrop. Auf eine ausgesprochen erfolgreiche Saison blicken die „Knackeulen“ vom Luftsportverein Sauerland zurück. Schon früh in der Saison konnten die Piloten des Luftsportvereins weite Flüge von teilweise über 700 km für sich verbuchen. Im Laufe der Saison wurden durch hauptsächlich 18 Piloten rund 32.000 km erflogen und der LSV Sauerland rückte so in der NRW-Wertung für den Streckensegelflug auf Platz 21 von 115 vor. In der Landesliga, die durch [Read more…]

Reges Treiben beim diesjährigen Drachenfest

Drachenfest 2015Küntrop. Reges Treiben herrschte an diesem Wochenende wieder auf dem Flugplatz des LSV Sauerland in Küntrop. Das Drachenfest wurde gefeiert. An beiden Tagen blieb es bei herbstlichen Temperaturen trocken, so dass besonders die Kinder auf ihre Kosten kamen, die auf dem großen Areal nach Herzenslust toben konnten. Dabei versuchten sie, irgendwie ihren Drachen in die Höhe zu bekommen, was in den meisten Fällen früher oder später gelang. Zur Not half der Papa [Read more…]

Luftsportverein zu Besuch in München

LSV Sauerland in der Flugwerft des Deutschen Museums

LSV Sauerland in der Flugwerft des Deutschen Museums

Neuenrade. Zur „Fahrt ins Blaue“ rief der erste Vorsitzende des LSV Sauerland e.V., Joachim Kneer, die Mitglieder auf. Bis zur Abfahrt am Freitag wusste niemand der Teilnehmer wohin es gehen würde. München als Ziel der diesjährigen Abschlussfahrt stieß jedoch bei allen auf große Begeisterung. [Read more…]

Ein D-Day-Überlebender erzählt im Lennespiegel

Neuenrade/Werdohl. Karl Hoffmann aus Werdohl, wohnhaft in Sundern und lange Jahre aktiv im LSV Sauerland, erinnert sich an den D-Day. Vor 70 Jahren landeten die Alliierten in der Normandie.

Meine JU52-Gruppe ist Ende Mai 1944 – eben vom verlustreichen Nachteinsätzen bei dem vergeblichen Versuch die dort eingeschlossene 17. Armee auf der Krim zu versorgen, aus Rumänien zur „Auffrischung“ zurück in Prosnitz in Mähren. Da „hängt eines schönen Maitages der“ Himmel voller Geigen“ 12 oder 14 JU52 mit neuen Besatzungen die Auffrischung schwebt da ein. Ich bin baff, als ich erfahre, daß mein Bruder Walter einer der Flugzeugführer unter den“Neuen“ ist, und jetzt zu meiner Staffel gehört. Von ihm höre ich, daß sie alle, frisch von der Blindflugschule gekommen, allesamt kein Jota “Einsatz- Erfahrung“ haben. „Das kann ja gut werden mit meinem „kleinen Bruder“ fürchte ich drei Wochen später, als wir am 6. Juni 1944 dem „D-Day“, alarmiert werden: Die lange erwartete Invasion in der Normandie ist da. Unser Staffelkapitän -ein fanatischer Nazi- ohne eine gültige Fluglizenz – verliest den Einsatzbefehl: Start nach Herzogenaurach, von dort Techniker und Material für Jagdgeschwader 7 nach Metz fliegen dort weitere Befehle. Als er zum Schluß, 1400 km von der Invasionsfront entfernt, verkündet: „Ich leite den Einsatz von hier!“ lachen ihn die Besatzungen laut aus, denn als „Hasenherz“ ist er – nebst Nazi-Gesinnung- auch bekannt.

Eine Stunde darauf stoßen wir im Blindflug über dem Böhmerwald in ein Gewitter. Ich schwitze in den wahnsinns Turbulenzen “Blut und Wasser“ als wir in dem Gewitter fast abstürzen. In Metz landet vor uns ein Stuka. Der JU 87-Pilot berichtet, daß er der Letzte von einem Verband von 30 Stukas eines Verlegungsfluges ist, -den Ami-Jäger – bis auf ihn alle abgeschossen haben. Hier erfahre ich auch, daß sie unsere „Neuen“ – Gottlob auch meinen „kleinen Bruder“ wegen Mangels an Erfahrung daheim gelasen haben. Angesichts der alliierten Luftüberlegenheit ist der Befehl, am 7.6. bei Tageslicht statt in der Nacht im Pulk von Metz nach Montdidier 120 km hinter die Invasionsfront zu fliegen einer der typischen Wahnsinnsbefehle dieser Zeit. Mein bayrischer Bordmechaniker kommentiert den Irrsinn so: „Jo mei, da kennan mir uns doch glei hier derschiaß’n“. Angesichts des Befehls-Touwahbouis vor Ort beschließen ich, zusammen mit zwei befreundeten Besatzungen den Befehl zu „unterlaufen“ wir wollen nachts zu Dritt gegen 03.00 Uhr starten. An einem Flugplatz kurz vor Montdidier wollen wir beim ersten „Büchsenlicht“ landen, um von dort im Verband unseren Zielflugplatz anzufliegen. Der Startposten in Metz macht keine Probleme, er gibt uns grünes Licht, der Flug bei Nacht ist gewohnte Routine, das Treffen klappt auch. Als wir das Gas unseren JU 52 reinschieben, liegen noch etwa 10 Minuten Flugzeit vor uns. Der Flugplatz Montdidier ist in Sicht, da reißt mein Mechaniker das Seitenfenster auf und wischt mit einem Lappen. Ich weiß warum das geschieht. Die Frage ist, sind das Ölspritzer die man wegwischen kann oder sind’s Feindjäger ist so zu klären. Er brüllt:“ Thunderbold’s von vorn!“ Der Flugplatz liegt praktisch vor uns. Ich reiße dasGas raus Landeklappen auf 40 Grad den „Passagieren“ zubrüllen „Seitentür aufreißen, wir werden angegriffen!“ dann sind die Amis-Jagdbomber schon da, greifen von vorn die dicken 30m spannenden JU’s an. Die Leuchtspur jagt uns „um die Ohren“ entgegen, nur landen….landen. Das gelingt mir eben noch, die JU ist natürlich zu schnell, macht beim Aufsetzen einen wilden Satz, dann bremsen, wie verrückt, dann steht sie. Wir alle rennen nach draußen in Deckung und erleben erschüttert, wie mein Freund Bernd Raiser seine Crew und die „Fluggäste“ in seiner schwer getroffenen JU 52 in einem Aufschlagbrand sterben. Die Amis fliegen wieder an und nehmen die am Boden stehenden JU’s unter Feuer. Daß sie diesem Riesenziel mit seinen 30-m-Tragflächen nicht einmal die Haut kratzen, können wir kaum glauben. Dann starten wir sofort in Richtung Heimat, fliegen in „Ameisenkniehöhe“, tiefer geht’s nicht, in Richtung Mannheim. Dort tanken wir vor dem endgültigen Tiefflug nach Hause. Hier lassen uns die feindlichen „Jabos“ in Ruhe, die haben an der Invasionsfront genug zu tun. Als ich am Abend des 7. Juni in Prosnitz lande, werde ich wie der „verlorene Sohn“ empfangen. Über 60 Prozent der beteiligten Maschinen sind – als Folge dieses Irrsinnsbefehls“ – abgeschossen worden. Gefallen ist kaum einer. Nahezu alle Besatzungen sind, wenn Feindjäger in Sicht kamen, in den dazu geeigneten „grünen Auen Frankreichs“ notgelandet die JU 52 waren leer, wenn sie zusammengeschossen wurden.

„Fliegen ist nichts für Einzelkämpfer“

303Küntrop. Fliegen ist ihre Leidenschaft, der Flugplatz in Küntrop ihr zweites zu Hause und wenn sie über ihre Flugstunden sprechen, dann verrät das Strahlen ihrer Augen, wie sehr das Feuer lodert: eine Gruppe junger Frauen aus der Gegend geht beim LSV Sauerland einen ganz besonderen Hobby nach. Dabei steht nicht allein die Freiheit über den Wolken im Vordergrund. Mindestens genauso teuer ist ihnen die über Jahre gewachsene Freundschaft. [Read more…]

Drachenfest feiert am kommenden Wochenende Jubiläum

Drachenfest 2012Küntrop. Zum 20. Mal werden am kommenden Wochenende die bunten Drachen den Himmel über Küntrop schmücken. Die Organisation für die Jubiläumsveranstaltung auf dem Küntroper Flugplatz laufen auf Hochtouren. Doch die Verantwortlichen des LSV Sauerland haben sich nicht dazu hinreißen lassen, die Jubiläumsauflage künstlich aufzublasen. „Das Drachenfest war in den letzten Jahren so, wie es war, sehr beliebt, und wir halten an dem Konzept weiterhin fest“, kündigte [Read more…]

Jugendliche schnuppern in den Segelflugsport

_DSC0424Küntrop. „Wenn einen das Segelflugfieber erfasst hat, dann lässt es einen so schnell auch nicht wieder los“, weiß Fluglehrer Peter Braukhaus vom LSV Sauerland nur zu gut. Am Samstag begann ein Ferien-Schnupperkurs auf dem Flugplatz in Küntrop. Zwei Interessierte Jugendliche haben sich gemeldet. Die Initialzündung war für Florian Peschen aus Dahle und Marwin Nübold aus Werdohl wohl der Segelflieger, der im Schulzentrum Riesei ausgestellt wurde – die beiden 14-Jährigen [Read more…]

Schnupperkurs in eisigen Höhen

Küntrop. Segelfliegen ist schon ein ganz besonderes Hobby, davon überzeugen sich zur Zeit fünf interessierte Teilnehmer eines Schnupperkurses, den der LSV Sauerland aktuell in den Osterferien anbietet. Unter der Anleitung des Fluglehrers Ludwig Fellenberg ging es am Dienstag in die Lüfte des Sauerlandes. Bereits am Tag zuvor hatten die fünf Segelflug-Neulinge eine Einweisung in die allgemeine Theorie des Fliegens bekommen. Wer sich nun dafür entscheidet, einen Schein zu machen, [Read more…]

Große Strecken im Einklang mit der Natur

Matthias SchuckaSegelfliegen. Dass man nicht nur im Motorflugzeug große Strecken zurück legen kann, bewies am Wochenende der 22-jährige Neuenrader Matthias Schucka. Bereits am Samstag flog er eine Strecke von 626 km innerhalb von 8,5 Stunden. Der Sonntag wurde fliegerisch noch schöner und so ging Matthias erneut an den Start. Als seine Fliegerkollegen gemeinsam um 20 Uhr noch vor der Segelflughalle des Luftsportverein Sauerland e.V. saßen, [Read more…]

Ein Himmel voller Fantasie

Küntrop. Familien aus der Region und Drachenfreunde aus ganz Deutschland und sogar den Niederlanden zog es am Wochenende wieder einmal – bereits zum 19. Mal – zum Drachenfest am Küntroper Flugplatz. Bereits der Samstag war gut besucht und die zur Drachenwiese umfunktionierte Start- und Landebahn von vielen Leuten bevölkert, die sichtlich Spaß daran hatten, ihren Drachen in die Lüfte zu bekommen. Nicht jeder hatte beim ersten [Read more…]